Jürgen Finger/Sven Keller/Andreas Wirsching

 

Vom Recht zur Geschichte

Akten aus NS-Prozessen als Quellen der Zeitgeschichte

 

2009, Abb., Paperback

ISBN 978-3-525-35500-8

Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht

 

Druckausgabe vergriffen

E-Book bei der V&R E-Library: DOI:10.13109/9783666355004

Open Access (kostenfrei):  urn:nbn:de:bvb:12-bsb00065942-4

 

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Die juristische Aufarbeitung war ein zentrales Element des Ringens um einen adäquaten Umgang mit der NS-Vergangenheit. Die aus der Strafverfolgung von NS-Verbrechen hervorgegangenen Justizakten werden von der zeithistorischen Forschung längst als unverzichtbare Quelle für die Erforschung der nationalsozialistischen Verbrechen und der Vernichtungspolitik des NS-Regimes herangezogen. In diesem Band schildern ausgewiesene Historiker Hintergründe der Strafverfolgung von NS-Verbrechen. Auf der Basis ihrer eigenen Forschungsinteressen stellen sie quellenkritische und methodische Überlegungen an, reflektieren Möglichkeiten und Grenzen der Verwendung juristischen Aktenmaterials aus NS-Prozessen als Quelle und geben Anregungen und praktische Hinweise für künftige Forschungen.


Rezensionen

Regina Paelletz in: Einsicht. Bulletin des Fritz-Bauer-Instituts 2/2009, 61; Claudia Steur in: HistLit 2009-3-012/H-Soz-u-Kult 03.07.2009; Markus Roth in: WLA, 26.9.2009; Kurt Schilde in: NPL 55 (2010), 2, 307-308; Martin Moll in: ZRG GA 127 (2010), 1, 914-916; Werner Schubert in: ZRG GA 127 (2010), 1, 917; Manfred Messerschmidt in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 69 (2010), 1, 194-196; Kim Christian Priemel in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 59 (2011), 2, 183-185; Martin Schlemmer in: Der Archivar 65 (2012), 2, 199-202.