Dr. Jürgen Finger, Paris/München

frank-fotografie.de Wolfgang Frank,  Berlin

Herzlich willkommen auf meiner Homepage! Hier erhalten Sie einen Überblick über meine Arbeit als Forscher, über Publikationen, Projekte und Neuigkeiten. 

In der rechten Spalte finden Sie Kontaktdaten und Links zu Datenbanken und Sozialen Netzwerken, auf denen ich vertreten bin, meinen Lebenslauf (CV) und meine Publikationsliste.

 

 

Mehr zur Person .... CV ...



Tagung am DHI Paris

NEU: Tagungsbericht: Kulturen und Wissen des Ökonomischen (18.-20. Jahrhundert). Sommeruniversität des Deutschen Historischen Instituts Paris, 21.06.2016 – 24.06.2016 Paris, in: H-Soz-Kult, 15.11.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6811>.

 

 

Tagung: Kulturen und Wissen der Ökonomie (18.-20. Jh.) – Cultures et Savoirs de l‘Économie (18e-20e siècles) – Economic Cultures and Knowledge (17th-20th c.)

Vom 21. bis 24. Juni 2016 veranstalte ich die Deutsch-Französische Sommeruniversität des DHI Paris, in Zusammenarbeit mit Alain Chatriot, Nicolas Delalande und Jakob Vogel vom Centre d’histoire de Sciences Po.

 

Den Abendvortrag am 22. Juni wird Adam Tooze (Columbia University) halten: "The Great Financial Crisis 2007–2015, Approaches for a Future History", kommentiert von dem Bonner Ökonomen Moritz Schularick.

 

 


Aktuelles

 

Aufsatz "Entrepreneur Biographies as Microhistories of X" erschienen in: Immigrant Entrepreneurship: The German-American Experience since 1700, hg. von Hartmut Berghoff/Uwe Spiekermann, Bulletin of the German Historical Institute- Supplements, Washington D.C. 2016, S. 19-36.

 

 

 

 

 

Frühere Termine ...

Publikationen

 

Weitere Informationen ...

 

Neuerscheinung 

"Eigensinn im Einheitsstaat. NS-Schulpolitik in Württemberg, Baden und im Elsass 1933-1945"

 

Meine Doktorarbeit ist endlich erschienen, frisch aus der Druckerpresse beim Nomos-Verlag. Weitere Infos finden Sie gleich in der nächsten Spalte, unter "Publikationen".

Lehre

Eine Übersicht über meine Lehrtätigkeit finden Sie hier ...


Medien

Wenn Sie sehen und hören wollen, mit wem Sie es zu tun haben, ... finden Sie hier mehr.

 

Aktuell finden Sie dort Links u.a. 

  • zur Dokumentation "Die Oetker-Story" in der Reihe "Deutschlands große Clans" (ZDF), für die ich als Experte tätig war.
  •  zu einem Interview im Projekt-Blog der Kommission "Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des NS",

  • zum Audio-Mitschnitt meines Vortrags über "transnationale Praktiken" einer Unternehmerfamilie im Dritten Reich.



Aktuelles Projekt: Moral Economy des französischen Kapitalismus 1880-1914/18

This project has received funding from the German Academic Exchange Service (DAAD) with ressources of the Federal Ministry of Education and Research and the European Union‘s Marie Curie Actions (grant no 605728 under FP7-PEOPLE-2013-COFUND)

 

Moralische Erwägungen strukturieren jedes menschliche Handeln, auch ökonomisches Handeln. Doch sind Moralvorstellungen abhängig von Kulturkreis, nationalen und regionalen Spezifika, vom sozialen Status sowie von der Bezugsgruppe, gegenüber der moralische Forderungen artikuliert werden. Je nach Kontext und Gegenüber funktioniert Moral also unterschiedlich. Historiker müssten von Moral eigentlich immer im Plural sprechen. 

 

In welchen Situationen, wie und mit welchem Erfolg wurden Moralvorstellungen in der Ökonomie handlungsleitend? Diente Moral vor allem der Einhegung des Wirtschaftssystems? Stabilisierte sie „den Markt“, die sozialen Beziehungen der Wirtschaftsakteure, oder war sie eher ideologischer Überbau für ökonomische Erwägungen? Marktbeziehungen sind häufig durch Asymmetrien geprägt, durch Informationsvorsprünge und Machtbeziehungen: unter Branchenkollegen; zwischen Produzent, Händler und Konsument; zwischen Gläubiger und Schuldner. Konnte der Rekurs auf moralische Standards solche Asymmetrien ausgleichen oder war die ökonomische Moral auf der Seite des Stärkeren? Verloren moralische Ordnungen an Bedeutung, als im Übergang zur Hochmoderne der Staat immer häufiger regulierend in Marktbeziehungen eingriff? 

 

Diesen Fragen geht das Projekt anhand von vier Fallbeispielen aus Frankreich zwischen 1880 und dem Ersten Weltkrieg nach: Wir wurden die Teuerung der Lebenshaltungskosten und der Übergang in das Zeitalter des Massenkonsums "moralisiert"? War die Insolvenz eines Kaufmanns eine Frage der Moral? Wie funktionierte Moral auf dem grauen Finanzmarkt von Paris, wo Transaktionen von Haus aus ungesetzlich waren? Welche moralischen Maßstäbe wurden an koloniale Ökonomien angelegt? Aus diesen Bruchstücken wird die vielfältige und uneindeutige Moralische Ökonomie Frankreichs in der Belle Époque rekonstruiert. 

 

Poster via Researchgate doi.org/10.13140/RG.2.1.3326.4405



Aktuelles zum Projekt auf moraleconomy.hypotheses.org (ISSN 2364-5415)

Moral Economy

Tagungsbericht/Conference report (Fr, 18 Nov 2016)
The conference report of the 2016 International Summer University „Cultures and knowledge of economy/17th-20th c.“ was published by H-Soz-u-Kult (German). Thanks again to my co-convenors: Alain Chatriot, Nicolas Delalande and Jakob Vogel at the Centre d’histoire de Sciences Po. And thanks to the authors Célia Burgdorff, Manon Lorenz, Felix Pawlowski and Tabea Pottiez, who were interns at the German Historical Institute in Paris. Tagungsbericht: Kulturen und Wissen des Ökonomischen (18.-20. Jahrhundert). Sommeruniversität des Deutschen Historischen Instituts Paris, 21.06.2016 – 24.06.2016 Paris, in: H-Soz-Kult, 15.11.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6811>.
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New Paper on Biographical Method and Microhistory (Sa, 12 Nov 2016)
„Entrepreneur Biographies as Microhistories of X„, in: Immigrant Entrepreneurship: The German-American Experience since 1700, eds. Hartmut Berghoff/Uwe Spiekermann, Bulletin of the German Historical Institute – Supplement 12, Washington D.C. 2016, S. 19-36. Writing scientific biographies evokes the problem of representativeness or of integrating the single case into more general questions of scholarly interest. The establishment of a link between micro and macrolevels inspired the present paper, which attempts to conceptualize the link between the individual biographical case and more general questions via the concept of microhistory. Microhistory … New Paper on Biographical Method and Microhistory weiterlesen →
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Interview im Projekt-Blog NS-Ministerien-BW. Eine vorbildliche Public History-Initiative der Kollegen in Baden-Württemberg (Mo, 18 Jul 2016)
Mein Interview mit Sina Speit M.A. für den Projekt-Blog der Kommission „Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus“ ist erschienen: Die Politisierung der Schulen wird in den Ländern betrieben. Die nationalsozialistische Bildungspolitik in Baden, Württemberg und im Elsass Allen Interessierten ist darüber hinaus die hervorragende Internet-Seite der Kommission zu empfehlen, die Institutionen und Akteure der NS-Zeit in Baden, Württemberg und dem Elsass systematisch präsentiert.  Ein lesenswerter Blog stellt Problemfelder des Kommissionsprojekts, Quellen und benachbarte Forschungen (wie zum Beispiel meine) vor und gibt interessante Hinweise und Inspirationen für … Interview im Projekt-Blog NS-Ministerien-BW. Eine vorbildliche Public History-Initiative der Kollegen in Baden-Württemberg weiterlesen →
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